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Recap – Das war der OMT 2020!

Datum
30. 11 2020

Schon seit einigen Jahren hat OMT.de einen festen Platz in meiner Lesezeichen-Leiste. Was die Plattform zu einer meiner liebsten Adressen für Online-Marketing-Fachwissen macht, sind kostenlose Webinare, interessante Podcasts und vor allem viele spannende Artikel von verschiedenen Online-Marketing-Experten. Seit einigen Jahren veranstaltet OMT auch eine hauseigene Konferenz – den Online-Marketing-Tag, kurz OMT. Ich habe die Konferenz schon vor einiger Zeit ins Auge gefasst und konnte dieses Jahr zum ersten Mal teilnehmen. Wie der OMT 2020 war, ob es sich gelohnt hat und was ich mitnehmen konnte, erfahrt ihr hier!

OMT 2020: Virtuell und Hands-on

Der OMT fand dieses Jahr bereits in der sechsten Ausgabe statt, allerdings zum ersten Mal nicht in Wiesbaden, sondern als virtuelles Event. Damit die Veranstaltung auch in Zeiten von Social Distancing stattfinden konnte, haben sich die Veranstalter rund um Mario Jung einiges einfallen lassen!

Virtuell und Hands-on sollte der OMT 2020 werden – und das traf es auch ziemlich gut. Die Veranstalter haben den OMT als hybrides Event ausgerichtet, bei dem Moderatoren vor Ort waren und die Speaker zugeschaltet wurden. Für die Teilnehmer gab es eine digitale Konferenz-Plattform, über die man verschiedene Vorträge besuchen, sich an Networking-Sessions beteiligen oder mit anderen Teilnehmern chatten konnte. Auf drei verschiedenen Kanälen fanden insgesamt 22 Vorträge statt. Zwischendurch gab es Speed-Dating-Sessions, bei denen man sich mit anderen Teilnehmern austauschen konnte. Alternativ konnte man in den Pausen zwischen den Vorträgen aber auch den Moderatoren zuhören und hier noch den ein oder anderen Tipp mitnehmen.

Spannendes und vielfältiges Vortragsprogramm

Mich hat das Vortragsprogramm beim OMT wirklich überzeugt! Über den Tag verteilt habe ich mir sieben Vorträge angehört, zudem dann noch die Website-Clinic und die Keynote. Ich konnte wirklich so einiges mitnehmen – deshalb gibt es hier eine kurze Zusammenfassung der für mich besten Sessions und meiner wichtigsten Learnings!

11 sofort umsetzbare SEO-Tipps

Mein OMT startete mit SEO-Berater René Dhemant und seiner Session zu sofort umsetzbaren SEO-Tipps. "Kein Laberrhabarber" , so lautete der Untertitel des Vortrags – passend, denn statt Gelaber gab es wirklich gute und für mich teilweise auch neue Tipps und Infos.

Unter anderem ging René Dhemant in seinem Vortrag darauf ein, dass der Pagespeed für Google im nächsten Jahr noch wichtiger wird und Seiten dahingehend dringend optimiert werden sollten. Eine konkrete Handlungsempfehlung gab es gleich noch dazu: Der SEO-Profi empfiehlt, Lazy Loading zu nutzen. Dabei werden Bilder auf einer Website erst dann geladen, wenn sie in den sichtbaren Bereich kommen - das macht die Seite natürlich wesentlich schneller.

Im Vortrag gab es außerdem eine Top-Leseempfehlung: Die UX Playbooks von Google! Die Playbooks wurden 2018 “geleakt” und enthalten wertvolle Infos darüber, was für Google eine gute und nutzerfreundliche Website ausmacht. Ich habe mich direkt nach dem Vortrag auf die Playbooks gestürzt und kann sie ebenfalls nur weiterempfehlen!

Hier findet ihr die Google UX Playbooks!

Die perfekte Facebook und Instagram Ad

Später stand der Vortrag von Julia Leutloff (Head of Social Media bei Bloofusion) auf meinem Programm. Für mich eines der Highlights! Hier gab es unter anderem einige Best Practice-Tipps für die Gestaltung von Facebook und Instagram Ads, die ich mir gleich notiert habe:

  • In den Werbeanzeigen positives Feedback nutzen – also positive Kundenbewertungen, Awards oder Referenzen.
  • User-generated Content in den Ads nutzen. Ziel dieses Ansatzes ist es, die Anzeigen nicht wie klassische Ads aussehen zu lassen, sondern eher das Look-and-Feel einer Empfehlung eines ganz normalen Users zu kreieren.
  • Mittels vorher-nachher-Ads bildlich zeigen, was das Produkt kann und wie es das Leben seiner Nutzer verändert hat!
  • Umfrage-Ads. Dabei wird der User aufgefordert, aktiv zu werden – das bedeutet im besten Fall viel Engagement für die Werbeanzeige und so eine bessere Platzierung!

Außerdem fand ich den Tipp sehr spannend, für die Gestaltung von Ads Canva zu nutzen! In der Realität bekommt man von Kunden oft nur statische Bilder, die als Instagram Story Ads dann nun mal nicht so viel hermachen. Mit Canva lassen sich solche Bilder mit kleinen Animationen ganz easy aufwerten!

Seeding – so bekommst du Reichweite und Links für Deine Inhalte

Next up: Seeding! Im Vortrag von Niels Dahnke (Head of SEO bei suxeedo) ging es darum, wie man Reichweite und Links für seine Inhalte bekommt. Was braucht es, um Inhalte zu kreieren, die von anderen geteilt werden? Was funktioniert besonders gut?

Auch hier gab es vom Referenten ein paar erprobte Praxistipps. Besonders gut funktionieren laut Niels Dahnke unter anderem humorvolle und herausstechende Inhalte, Inhalte, die extreme Nischen bedienen, DIY-Themen und Anleitungen sowie (wahrscheinlich der Klassiker) News und Daten.

38 LinkedIn Hacks für Unternehmen

Im nächsten Vortrag hagelte es LinkedIn-Hacks: Britta Behrens (Volz Personalberatung) hatte ganze 38 Stück davon in Petto. Nicht alle waren für mich neu, aber einige fand ich richtig spannend. Meine Top fünf Tipps:

Das eigene LinkedIn-Profil indexieren lassen, damit es auch bei Google gefunden werden kann!
Optisch auffallen und sich von der Masse abheben! Das funktioniert zum Beispiel über Emojis in der Beschreibung oder ein auffälliges Profilbild. Super fand ich etwa den Tipp, ein Badge (ähnlich wie das LinkedIn “Open to Work”-Badge) um das eigene Profilbild zu legen.

Auch ein richtig guter Tipp für Reichweite ist es, sich mit wertvollen und ausführlichen Beiträgen an den LinkedIn-Artikeln zu beteiligen. LinkedIn wählt hier gute Kommentare aus, die dann auch unter den originalen Artikeln in der Sidebar zu sehen sind.
Im Mai/Juni 2020 hat LinkedIn das sogenannte Dwell Time-Update ausgerollt. Seitdem achtet der Algorithmus verstärkt auf die Verweildauer – wie lange ein Nutzer also einen Post betrachtet. Der passende Tipp dazu: Dokument-Posts nutzen, denn ein mehrseitiges PDF bedeutet eine längere Verweildauer.

Und zum Schluss noch ein Tipp für Links: Da externe Link-Posts weniger Reichweite bekommen (LinkedIn möchte die User gern auf der Plattform behalten), nutzen Profis die Kommentarfunktion. Den Beitrag einfach ohne Link posten, dafür den Link in die Kommentare stellen!

Engage! Die besten Tipps und Tricks für hohe Interaktionsraten bei Facebook & Co.

Bei Björn Tantau gab es schließlich ein paar Tipps und Tricks für hohe Interaktionsraten bei Facebook & Co. Die Quintessenz des Vortrags lässt sich eigentlich in einem Satz auf den Punkt bringen: Nicht das machen, was man selbst gut findet – sondern das, was die User wollen und was tatsächlich funktioniert!

Natürlich ist das etwas, das jedem Marketer klar sein sollte. In der Praxis stelle ich aber tatsächlich selbst immer wieder fest, dass oft das gemacht wird, was der Kunde oder der Marketer möchte – und damit leider nicht immer das, was der Nutzer möchte. Ein Muster, aus dem es auszubrechen gilt!

Fazit zum OMT 2020

Programm: Insgesamt haben die Veranstalter ein großartiges Programm auf die digitale Bühne gestellt! Es gab nicht nur eine große Bandbreite an Themen, sondern auch Sessions für verschiedene Erfahrungslevel. Zu diesem hochwertigen Programm hat sicher auch die Tatsache beigetragen, dass die Speaker von der OMT-Community selbst ausgewählt wurden. Es kamen also Vorträge auf die Agenda, die vom Publikum auch wirklich gewünscht waren. Meiner Meinung nach ein toller Ansatz, den ich gern bei mehr Events sehen würde!

Technisches Setup: Das virtuelle Event-Setup ließ bei mir keine Wünsche offen. Die Plattform war übersichtlich und leicht zu bedienen, Ton- und Bildqualität waren gut und es gab ein paar nette Extras, wie zum Beispiel die Möglichkeit, sich sein eigenes Vortragsprogramm zusammenzustellen. Lediglich bei der Keynote zum Schluss gab es dann ein paar technische Schwierigkeiten.

Rahmenprogramm und Drumherum: Gut gefallen hat mir hier die Lobby, in der die Moderatoren in den Pausen die Vorträge Revue passieren ließen. Zusammen mit dem Chat, in dem die Vorträge auch noch mal diskutiert wurden, kam so durchaus Event-Feeling auf! Insgesamt haben die Veranstalter es geschafft, dass das virtuelle Event wirklich Spaß gemacht hat, die Atmosphäre locker und persönlich war und man sich auch vor dem heimischen Schreibtisch wirklich “dabei” gefühlt hat.

Fazit: Hochkarätige Speaker, informative Vorträge, Event-Feeling in der Lobby, kaum technische Probleme – der OMT 2020 war alles, was man sich von einem virtuellen Event wünschen kann. Ich bin gerne nächstes Jahr wieder dabei – und ich muss sagen, gerne auch wieder virtuell!

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Wenn es bei Facebook oder Instagram neue Funktionen gibt, macht das unter Marketern immer schnell die Runde. Zahlreiche Blogs, Websites und Newsletter widmen sich den News und Updates rund um die populären Social Media-Plattformen, was dazu führt, dass kaum eine Neuerung unbemerkt bleibt. Anders sieht es jedoch bei den weniger bekannten und genutzten Plattformen aus. Wer beispielsweise up to date bleiben will, was auf Business-Plattformen wie LinkedIn geschieht, hat es weniger einfach und muss schon gut aufpassen, dass keine Neuigkeit an ihm vorbeigeht. Wie schnell kann es da passieren, dass Funktionen übersehen werden, die für das eigene Unternehmen eigentlich spannend und sinnvoll wären!

Damit Ihnen in Sachen LinkedIn-Funktionen nichts entgeht, habe ich mir in diesem Beitrag einige neue, nicht ganz so neue und zukünftige LinkedIn-Funktionen angeschaut, die Unternehmen unbedingt kennen sollten. Einige davon sind Ihnen sicher schon bekannt – aber vielleicht finden Sie hier ja auch die ein oder andere neue Funktion, die Sie für Ihr Unternehmen umsetzen können!

Wenn „Last Christmas“ durchs Radio tönt, unser E-Mail Postfach vor Spendenaufrufen nur so überquillt und sich die großen Marken und Einzelhandels-Ketten im Fernsehen das alljährliche Rennen um den kreativsten Werbespot liefern, wissen wir: Es ist wieder Weihnachten!

Die Weihnachtszeit ist nicht nur die Zeit der Gemütlichkeit und der Nächstenliebe, sondern eben auch eine extreme Zeit des Konsums. Die Ausgaben für Weihnachtsgeschenke pro Person sind in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen: letztes Jahr gab jeder Deutsche im Schnitt 477,- Euro für Präsente aus. Der Einzelhandel profitiert – und erzielt in den Monaten vor Weihnachten Untersuchungen zufolge bis zu einem Viertel des jährlichen Gesamtumsatzes. Immer mehr Menschen kaufen Weihnachtsgeschenke aber auch online ein oder suchen im Netz nach Geschenkideen für die Schwiegermutter oder den Kollegen. Die Suche nach den perfekten Präsenten beginnt schon relativ früh: Laut Google Trends steigen die Suchanfragen zum Begriff „Weihnachtsgeschenke“ bereits ab September, Mitte Dezember erreichen sie ihren Höhepunkt.

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